Jagdliche Verwendung von Nachtsichtzieltechnik in Österreich

Wieviel Jäger nutzen Nachtsichttechnik als Zielhilfe?

Ergebnisse einer Abschlussarbeit zur Erlangung der akademischen Bezeichnung „Akademischer Jagdwirt“ im Rahmen des Universitätslehrgang Jagdwirt am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ) in Wien von Hermann Zotter im Jahr 2017.

Wie viele Jäger besitzen ein Nachtsichtgerät ?

Besitz Nachtsichtgeräte

Laut Befragung der Jäger besitzen 88,90 % ein Nachtsichtgerät und 11,10 % der Jagdausübungsberechtigten kein Nachtsichtgerät, welches an Hand der Bauweise als Zielhilfe oder zur Beobachtung eingesetzt werden kann.

 

Wie viele Jäger verwenden nun ihr Nachtsichtgerät als Zielhilfe in Verbindung mit ihrer Jagdwaffe ?

Nutzung Nachtsichtgeräte

 86,50 % der Befragten, welche ein Nachtsichtgerät besitzen, verwenden ihr Nachtsichtgerät als „Nachtsichtzielgerät“ für die Jagd. 13,5 % verwenden dem zufolge ihr Nachtsichtgerät nur zur Beobachtung bzw. zum Ansprechen oder für die Nachsuche.

 Knapp über 90 % der verwendeten Nachtsichtzielgeräte werden mittels Adapter als Vorsatzgerät an das Zielfernrohr aufgebaut. Dieser Umstand lässt sich durch die gesetzliche Lage erklären. Mittels Adapter kann das Nachtsichtzielgerät in Sekundenschnelle auf- und abgebaut werden.

 

Wieviel Jäger sind für eine Legalisierung von Nachtsichtzielgeräten ?

Legalisierung Nachtsichtgeräte

 96,30 % der Befragten würden einer Novellierung der zuständigen Gesetze zum Zwecke einer Legalisierung der Nachtsichtzielgeräte zustimmen. Nur ein kleiner Teil, 3,7 % der Befragten sehen keinen Bedarf einer Liberalisierung.

  

Methodik:

Als Methode der Befragung wurde eine anonyme „standardisierte Befragung“ mit einem Umfragebogen in der Zeit von 01.09.16 bis 31.12.16 durchgeführt. Es wurde eine Zufallsauswahl innerhalb der Zielgruppe über alle Bundesländer hinweg getroffen. Die Fallzahl beträgt 441 Jägerinnen und Jäger aus Österreich.

  

Hier finden Sie die vollständige Arbeit