Die Bundesländer Baden-Württemberg und Sachsen erlauben Nachtsichtvorsatzgeräte für die Schwarzwildjagd.

Der Einsatz von Nachtsichtvorsatzgeräten fällt damit nicht mehr unter die Sachlichen Verbote des JWMG. 

Bestehende Vorgaben des Waffenrechts bleiben davon allerdings unberührt.
Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist eine Beauftragung im Sinne des § 40 Absatz 2 des Waffengesetzes (WaffG) durch die unteren Jagdbehörden möglich. Diese richtet sich auch nach den örtlichen Gegebenheiten und kann durch die untere Jagdbehörde befristet erteilt werden. Für die dauerhafte jagdliche Anwendung von Nachtsichtvorsatzgeräten wäre mittelfristig eine Änderung des Waffengesetzes des Bundes erforderlich.

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